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Ausflugsziele und Sehenswürdigkeiten am Ortasee (Lago d'Orta)
Orte, Sehenswürdigkeiten und Ausflugsziele am westlichen Ufer des Alpensees
- Omegna - Agrano - Pella - Nonio - Césara
Mit
seinen gemütlichen Wohnvierteln und den pompösen Villen, Palästen
und Parks gehört Omegna (16 000 Einwohner) nicht nur zu den
schönsten, sondern auch zu den größten Städten am Lago di Orta.
Der idyllische Ort befindet sich am nordwestlichen Ende des
Alpensees. Sehen Sie sich das beeindruckende Rathaus Omegnas an,
das 1848 von Andrea Nobili erbaut worden ist. Sehenswert ist
außerdem die Ambrosius-Stiftskirche mit ihrem beeindruckenden
spätromantischen Glockenturm. Wunderschöne Ferienwohnungen und
Ferienhäuser finden Sie sowohl hier in Omegna also auch im kleinen
Nachbardorf Agrano. Von Agrano aus gelangen Sie in gerade einmal 2
½ Wanderstunden zum Monte Mottarone.
Am rauen und steilen
Westufer des Ortasees zog ein Großteil des oberitalienischen
Tourismus bisher scheinbar vorbei. Der Ort Pella liegt
beispielsweise direkt gegenüber von Orta und der Insel San Giulio.
Da hier schon zu Zeiten der Römer eine Besiedelung vorlag,
überzeugt Pella heutzutage mit einem attraktiven historischen Kern
und zahlreichen Einkaufsmöglichkeiten, Restaurants und einen
Badestrand.
Das Örtchen Nonio liegt ebenfalls am
westlichen Ufer des Sees. Unterlagen zufolge wurde es bereits im
Mittelalter erwähnt und kann dementsprechend wunderschöne alte
Häuser und Gässchen sein Eigen nennen. Bemerkenswerte Bilder und
Fresken aus dem 17. Jahrhundert begegnen Ihnen in der Kirche Sann
Biaggio.
Direkt an den steilen Hängen des westlichen Ufers
treffen Sie auf die Ortschaft Césara. Der beliebte Kurort wartet
mit der interessanten Kirche San Clemente auf, die Fresken aus dem
15. Jahrhundert beherbergt. Auch das Tafelbild des berühmten
Malers Gaudenzio Ferrai in eben diesem Gotteshaus beeindruckt
Kunstinteressierte sicherlich. Die Wallfahrtskirche Madonna del
Sasso wurde auf einem Felsen in 638 Metern Höhe erbaut und bietet
einen atemberaubenden Blick auf den tiefer liegenden Ortasee. Wer
weiß, vielleicht entdecken Sie von dort sogar Ihre Ferienwohnung
oder Ihr Ferienhaus in der Ferne.
Sehenswürdigkeiten
und Ausflugsziele am
Ostufer des Ortasees - Pettenasco - Pratolungo
- Orta San Giulio - Sacro Monte - San Giulio
Die
kleine Gemeinde Pettenasco war früher von Kelten und Römern
besiedelt. Heute finden Sie dort – neben äußert gastfreundlichen
Einwohnern und gemütlichen Unterkünften – die wunderschöne
Pfarrkirche Santa Caterina d’Alessandria. Das dazugehörige Dorf
Pratolungo befindet sich etwas landeinwärts und beeindruckt vor
allem mit all seinen kleinen Kirchen, die teils mit fantastischen
Fresken und Stuck verziert sind.
Außerordentlich
interessant ist die kleine Stadt Orta San Giulio, die auf einer
Halbinsel am Ostufer des Lago di Orta ansässig ist. Mit dem
unvergleichlichen Charme eines autofreien Ortes können Sie hier in
aller Ruhe ohne Verkehrslärm die engen, kieselsteingepflasterten
Gassen begutachten und an hohen, barocken Gebäuden entlang
flanieren. Am Rande des Piazza Mario Motta steht der Palazzo della
Communita – das ehemalige Renaissance-Rathaus mit seinen
wunderschönen Wandmalereien und dem offenen Laubengang.
Von Orta aus gelangen Sie auf die kleine Insel San Giulio. Sie ist
fast vollständig bebaut und gilt als beliebtes Zeil für religiöse
Wallfahrer. Der ehemalige Bischofspalast im Herzen der Insel wird
heute als Priesterschule genutzt. Es heißt, dass diese Basilica di
San Giulio auf den Griechen Julius zurückzuführen ist, der im 4.
Jahrhundert Drachen und Schlangen von der Insel vertrieben haben
soll. Nun ruht er der Sage nach mit einer goldenen Maske im
gläsernen Sarg einer Krypta.
Absolut märchenhaft erscheint
Ihnen sicher der Sacro Monte (Heiliger Berg), der sich auf der
Halbinsel bei Orta befindet. Sage und schreibe 20 Kapellen, ein
Kapuzinerkloster und eine Kirche fügen sich ins Grün der Natur
ein. Pompöse Fresken und Skulpturen schmücken die Bauwerke.
Genießen Sie den atemberaubenden Seeblick von diesem idyllischen
Hügel und wandern Sie anschließend nach Orta San Giulio um dort
bei einer landestypischen Köstlichkeit Kräfte zu sammeln.
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